Wirkungsstern

Wer sich bei der Arbeit in gemeinnützigen Organisationen für Wirkungsfragen interessiert, befindet sich mitunter auf einer abenteuerlichen Reise, auf der man schnell den Überblick für das Wesentliche verlieren kann. Abhilfe schafft dafür zukünftig unsere Wirkungslandkarte. 

Ausgangsbasis dafür bildet der von uns entwickelte Wirkungsstern oder Impactstar, den wir in Zusammenarbeit mit Susanne von Jan (smep-consult) und der IB-Stiftung entwickelt haben.

Handlungsleitend ist für uns dabei die einfache Handhabung. Die Arbeit mit dem Modell des Wirkungssterns und der zukünftigen Wirkungslandkarte soll Spaß machen und Fachkräfte, Social Entrepreneure etc. in ihrer täglichen Praxis unterstützen. 

So soll ein niedrigschwelliger Zugang zum Thema Wirkung ermöglicht und Teams motiviert werden, die Planung und Dokumentation ihrer Arbeit leichter auf Wirkungsfragen auszurichten. 

Es soll ein Tool sein, Reflexionsprozesse, die den meisten Angeboten bereits immanent sind, erfolgreicher und einfacher durchführen zu können. Für Akteure, die damit arbeiten, soll dadurch ein echter Mehrwert ihrer Arbeit entstehen.

Für die Entwicklung der Landkarte und die kostenlose Verbreitung des Angebotes für Dritte würden wir uns über die Beteiligung von Kooperationspartnern sehr freuen. Melde dich bei Interesse oder Fragen gern bei uns: kontakt@neopol.org

Beatris Uhlig ist Diplom-Psychologin, seit zwanzig Jahren als strategische Organisationsentwicklerin tätig sowie Autorin, Nachhaltigkeitsforscherin und Realutopistin. Ihr Fokus liegt auf regenerativen Formen des Lebens und Wirtschaftens und den daraus resultierenden Paradigmenwechseln.

Für uns besteht Zivilgesellschaft aus engagierten, selbstbestimmten Bürgern und deren professionellen Engagementstrukturen, z.B. in Form gemeinnütziger Organisationen oder Social Businesses. Sie weist unserer Ansicht nach von allen gesellschaftlichen Akteuren das bei weitem größte, noch nicht gehobene Entwicklungspotential auf. 

Übersetzt: Hätten wir nur noch einen Euro zur Verfügung, um ihn möglichst gewinnbringend gesellschaftlich zu investieren, würden wir diesen derzeit komplett der Zivilgesellschaft widmen. Nicht in höhere Steuereinnahmen für den Staat, nicht in mehr Spenden für Parteien, nicht in mehr Forschung oder auch nicht in mehr nachhaltigen Konsum. 

Gesellschaftlich betrachtet, haben wir einen eklatanten Mangel bei der Förderung von sozialen Innovationen und Strukturen. Hingegen schreiten technologische Innovationen, vor allem kapitalmarktgetrieben, beschleunigt voran und lassen so massive gesellschaftliche Spannungen entstehen, je mehr die sozialen Strukturen die technologischen Neuerungen nicht stabilisieren können. Zentraler Geburts- und Entwicklungsort dieser dringend benötigten sozialen Innovationen ist für uns eindeutig die Zivilgesellschaft. Dort liegt für uns ein großer ungehobener Schatz.